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Frühjahrstagung 2014 - Auf nach Duisburg

(Foto: Wolfssee)
Mit seinen 486.752 Einwohnern und einer Fläche von 233 Quadratkilometern ist Duisburg die fünfzehntgrößte Stadt der Bundesrepublik. Insgesamt sieben Stadtbezirke, jeweils mit eigener Geschichte und unterschiedlichen Besonderheiten, tragen zur Kontrastfülle und Vielfältigkeit des Duisburger Gesamtbildes bei. Geprägt ist das Stadtbild durch die vielen Seen und Flüsse. Als Stadt des Wassers mit immerhin 169 Kilometern Wasserfront zählt Duisburg rund 700 Brücken und damit sogar mehr als Venedig und Sankt Petersburg.
(Foto: Hafen)
Mit bester Anbindung an Straßen, Schienen- und Wasserwege bildet Duisburg den optimalen Standort für national wie international operierende Unternehmen. Duisburg liegt da, wo die Ruhr in den Rhein fließt. Duisport, der größte Binnenhafen Europas, befindet sich in Ruhrort und ist der wichtigste kontinentale Logistikstandort. Angeschlossen an den Duisburger Hafen ist das schnell wachsende Logistik-Center Logport als Schnittstelle europäischer Transportketten.
(Foto: Theater)
Das als Stadt Montan bekannte Duisburg ist immer noch Stahlstandort Nr. 1 in Europa. Heute werden hier zunehmend High-Tech-Produkte z.B. für die Automobilbranche produziert. Alteingesessene Firmen wie die König-Brauerei, Hövelmann, Thyssen-Krupp Steel, Krupp-Mannesmann, Haniel, Grillo, Klöckner, Hark, Siemens (früher DEMAG),  Sachtleben und Schauinsland-Reisen tragen seit vielen Jahren ebenso zur wirtschaftlichen Entwicklung Duisburgs bei wie die in den letzten Jahren angesiedelten Firmen wie Alltours, Hitachi Power Europe, Stryker, Mittal Steel und Union Stahl.
Die lokalen Lehr- und Forschungseinrichtungen haben sich besonders in den Bereichen Logistik, Umwelttechnologie, Brennstoffzellentechnik und Mikroelektronik einen Namen gemacht. Hervorzuheben ist neben der Universität auch das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS). In Neudorf befindet sich der Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen.
In Sachen Stadtentwicklung und Planung neuer Anziehungspunkte geht Duisburg große Schritte: Am Innenhafen ist ein neues Stadtviertel mit dem Museum Küppersmühle (MKM), dem Kultur- und Stadthistorischen Museum, einer Synagoge, einem beeindruckenden Park sowie zahlreichen Lokalen und Diskotheken entstanden. Die Mischung aus komfortablem Wohnen an Grachten und modernen Bürohäusern prägt das Quartier. Hier ansässige Firmen und Bewohner wissen die zentrale Lage und den architektonischen Charme aus umgebauten denkmalgeschützten Speichergebäuden und moderner Architektur des Innenhafens zu schätzen. Sehenswertes Ausflugsziel für alle Besucher ist deshalb auch das fertige Landesarchiv NRW am Schwanentor.  
Besonders sichtbar wird der städtebauliche Aufbruch in der Stadtmitte. Hier ist das CityPalais Duisburg - ein multifunktionales Kongress- und Veranstaltungszentrum mit Spielkasino - entstanden. Gegenüber des CityPalais zieht das Einkaufscenter Forum mit 150 Einzelhandelsgeschäften die Kunden an. Der umgestaltete König-Heinrich-Platz bietet mitten in der Stadt neue urbane Qualitäten. Der Shared Space-Bereich vor dem klassizistischem Theater komplettiert das Platzensemble.
Auch in Sachen Kunst und Kultur ist Duisburg facettenreich und  lädt zu Begegnungen ein. Klangvolle Glanzpunkte setzen dabei die Duisburger Philharmoniker – ob im Konzertprogramm oder  als Orchester für die Deutsche Oper am Rhein, die in dem säulenbesetzten Theater der Stadt Duisburg zu Hause ist. 1956 wurde die Theatergemeinschaft in Kooperation mit Düsseldorf gegründet und gehört seitdem zu den führenden Bühnen Deutschlands. Schauspielaufführungen werden sowohl von bedeutenden Häusern aus Nordrhein-Westfalen übernommen als auch in den letzten Jahren verstärkt als Eigenproduktionen angeboten.
(Foto: Schwanentor mit Landesarchiv NRW)
Ebenfalls Tradition in Duisburg haben Festivals. So finden die 1977 erstmalig veranstalteten Duisburger „Akzente“ überörtliche Resonanz wie auch das „Traumzeit“- Festival und die Aufführungen der „Ruhrtriennale“.
Kulturelle Einrichtungen wie die Cubus-Kunsthalle, das „Grammatikoff“ und die Kleinkunstbühne „Säule“ prägen den Dellplatz im Herzen Duisburgs. Dort ist auch das kommunale Programmkino „filmforum“ ansässig. Es war im Jahr seiner Gründung, 1970, das erste kommunale Kino bundesweit. Die dort alljährlich im November stattfindende „Duisburger Filmwoche“ gehört zu den wichtigsten Festivals des deutschsprachigen Dokumentarfilms.
Die Museumslandschaft der Stadt wird besonders durch die vier großen Museen Duisburgs geprägt: Das LehmbruckMuseum stellt dabei insbesondere  das Lebenswerk des expressionistischen Bildhauers und gebürtigen Meiderichers Wilhelm Lehmbruck und Skulpturen der bekanntesten Bildhauer des 20. Jahrhunderts vor. Deutsche Gegenwartskunst der letzten 50 Jahre präsentiert das Museum Küppersmühle (MKM) in der Sammlung Ströher. Das Kultur- und Stadthistorische Museum führt den Besucher in die Mercator-Schatzkammer und porträtiert die Geschichte Duisburgs von der Frühgeschichte bis zum 21. Jahrhundert. Der Schaufelraddampfer „Oscar Huber“ schafft nicht nur historisches Ambiente im Hafenstadtteil Ruhrort, sondern ist auch wesentlicher Bestandteil des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt. Hier sind unter anderem alte Fotos, Dokumente, Modellschiffe und ein authentischer Lastensegler aus dem Jahre 1913 zu sehen.
Eine Bereicherung der Museenlandschaft ist das 2009 in privater Trägerschaft eröffnete Museum DKM: Die Bandbreite  reicht dabei von antiken Exponaten aus Asien bis zu zeitgenössischer Kunst. Abgerundet wird das breitgefächerte Kulturangebot durch das Programm der Volkshochschule sowie der Stadtbibliothek in der City und in den Bezirken.
Historischen Boden betritt man im Dreigiebelhaus neben der alten Stadtmauer am Innenhafen. Das älteste Wohnhaus Duisburgs wurde bereits 1536 erbaut. Die älteste Kirche in Duisburg ist die Salvatorkirche. Sie wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Neben ihr steht auf dem Burgplatz das 1902 eingeweihte Rathaus, der Mittelpunkt des politischen Geschehens.
Freizeitgestaltung für Groß und Klein gleichermaßen bietet der Zoo Duisburg am Kaiserberg mit einem großen Delphinarium, einer Zooschule und einer Fülle an außergewöhnlichen Tieren in artgerechtem Ambiente. Wälder, wie der Duisburger Stadtwald und der Baerler Busch und Seen, wie die Sechs-Seen-Platte oder der Toeppersee schaffen reichlich Rad-, Wander- sowie Reitwege und machen Duisburg auch als Wohnort attraktiv. Genauso wie das über 70 Kilometer lange Rheinufer mit seinen niederrheinischen Auenlandschaften, Sandbuchten und Pappelalleen. Der Landschafts¬park Duisburg-Nord zeigt nicht nur die Industriekultur von ihrer schönsten Seite, sondern bietet dem Sportbegeisterten ein ebenso vielfältiges Angebot wie dem Kultursuchenden. Der Erholung dienen weiter der Revierpark Mattlerbusch mit der Niederrhein-Therme. Im Sportpark Duisburg befindet sich neben den Sportplätzen und der Eissporthalle ein Strandbad mit großer Wasserski-Anlage. Die nahe gelegene Regattabahn ist als Austragungsort von Weltmeisterschaften in der internationalen Ruder- und Kanuszene bekannt. Für den Kanu-Weltverband ist die Sportanlage nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten mit dem Parallelkanal weltweit die Nummer eins. Ein Hochseilkletter¬garten, ein Wasseraktionsspielplatz und weitere Attraktionen machen die „Wasserwelt Wedau“ zu einem überregionalen Freizeitziel. Mit seinem Bundesligisten MSV Duisburg, dem Frauenfußball¬verein FCR 01, dem Eishockeyverein EVD und gut 500 weiteren Sportvereinen hat sich Duisburg als Sportstadt einen Namen gemacht.
Zum Shoppen und Flanieren lädt die Duisburger Innenstadt mit ihren zahlreichen Geschäften und Kaufhäusern, Restaurants und Straßencafes ein. Die mit Linden bepflanzte Königstraße ist Duisburgs Brunnenmeile. So prägt ganz besonders auch der „Lifesaver“, ein buntes, vogelähnliches Fabelwesen von Niki de Saint Phalle, das Erscheinungsbild der Innenstadt. Am Alten Markt hinter dem Rathaus befindet sich die Schwanentorbrücke, der Startpunkt der Hafenrundfahrten. Eine weithin sichtbare Landmarke Duisburgs ist der über 200 Meter hohe Stadtwerketurm, der bei Nacht grün beleuchtet wird.
Viele Einwanderer haben dazu beigetragen, dass die Stadt nachhaltig kulturell bereichert wurde und dass die Duisburger über Generationen eine eigene, sehr aufgeschlossene Mentalität ausgebildet haben. Ein bundesweites Beispiel für gelungene Integration ist die  Merkez-Moschee in Marxloh. Das islamische Gotteshaus bietet 1.200 Menschen einen Platz zum Beten und ist damit eine der größten Moscheen Deutschlands. Als weltoffene Stadt mit internationalen Beziehungen pflegt Duisburg Städtepartnerschaften mit Portsmouth (Großbritannien), Calais (Frankreich), Vilnius (Litauen), Wuhan (Volksrepublik China), Gaziantep (Türkei), Perm (Russland), San Pedro Sula (Honduras) und Fort Lauderdale (USA, ab 2011).
Neue Dimensionen erreicht Duisburg auch in der Medienwelt. Montags bis samstags öffnet sich von 19.30 bis 20 Uhr das Fenster der „Lokalzeit Duisburg“ des Westdeutschen Rundfunks (WDR) mit Nachrichten vom Niederrhein. Der erste private lokale Fernsehsender in Nordrhein-Westfalen, das Stadtfernsehen Studio 47, ist mit einem Live-Programm täglich von 16 bis 24 Uhr auf Sendung. Täglichen Hörfunk schließlich gibt es bei Radio Duisburg unter der UKW-Frequenz 92,2 (Antenne) bzw. 101,75 (Kabel).
Der Online-Veranstaltungskalender Duisburg-Nonstop informiert aktuell über alle anstehenden Termine (www.duisburgnonstop.de). Weitere touristische Infos finden sich unter www.visit-duisburg.de sowie www.wasserweltwedau.de. Bleiben dennoch Fragen offen, helfen die Mitarbeiter in der Tourist Information gerne weiter. Telefonisch ist das Call-Center der Stadt mit der Durchwahl 0203-94000 zu erreichen.