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Informationen zur Tagung

Alle Informationen zur Statistischen Woche sind auf der Seite www.statistische-woche.de zu finden.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das ConfTool.

Programm des VDSt

Der VDSt ist bei der Statischen Woche 2019 mit einer eigenen sowie zwei gemeinsam mit dem Regionalstatistischen Ausschuss der DStatG ausgerichteten Sessions präsent.

Dienstag, 10.09.2019, 14.10 - 15.50 Uhr
Forum Regionalstatistik (VDSt/DStatG) „Neue digitale Daten“

Der erste Vortrag befasst sich mit einem Pilotprojekt in Hessen, das die Eignung vollständig anonymer Daten aus Mobilfunknetzwerken für Zwecke der amtlichen Tourismusstatistik untersucht. Hierbei geht es im Kern um Fragen, ob anonyme Daten aus Mobilfunknetzwerken die Tourismus-Statistik ergänzen und deren Qualität sogar erhöhen können, z. B. durch eine höhere Schnelligkeit der Ergebnisse, höhere Genauigkeit durch Einbeziehung von Gästen und Übernachtungen in Betrieben unterhalb der Abschneidegrenzen, bei gleichzeitig geringerem Erhebungsaufwand für die befragten Beherbergungsbetriebe.

  • Tobias Gramlich: Neue Daten für die amtliche Statistik: Verknüpfen von Daten aus dem Internet mit Daten einer Erhebung bei Beherbergungsbetrieben in Hessen: Herausforderungen, Methoden und Ergebnisse
Ein weiterer Beitrag von ihm untersucht, ob anonyme Daten aus Mobilfunknetzwerken diese Statistik ergänzen und ihre Qualität weiter erhöhen können, z. B. durch eine höhere Schnelligkeit der Ergebnisse, höhere Genauigkeit durch Einbeziehung von Gästen und Übernachtungen in Betrieben unterhalb der Abschneidegrenze, bei gleichzeitig weniger Aufwand für die befragten Beherbergungsbetriebe.

  • Tobias Gramlich: Daten aus Mobilfunknetzwerken für die amtliche Statistik: ein Pilotprojekt in der hessischen Tourismusstatistik
Ein weiterer Beitrag befasst sich mit der Identifikation von Unternehmen mit E-Commerce-Aktivitäten in der amtlichen Statistik durch Webscraping und Machine Learning. Der Einsatz von Webscraping-Verfahren und maschinellem Lernen, zur Anreicherung der amtlichen Statistik und zur Unterstützung der Statistikerstellungsprozesse, ist ein wichtiger Baustein bei der fortwährenden Digitalisierung in der amtlichen Statistik. Diese Technologien und Verfahren werden im Hessischen Statistischen Landesamt seit etwa einem Jahr – insbesondere beim Ermitteln neuer hessischer Beherbergungsbetriebe und beim Schätzen des Bettenangebots – innerhalb der Tourismusstatistik überprüft.

  • Norman Peters: Identifikation von Unternehmen mit E-Commerce-Aktivitäten in der amtlichen Statistik durch Webscraping und Machine Learning
Den Abschluss bildet ein Beitrag zum Thema Fernerkundung in der amtlichen Statistik.

  • Clara Maria Schartner: Fernerkundungsdaten in der amtlichen Statistik

Dienstag, 10.09.2019, 16.20 - 18.00 Uhr

Forum Regionalstatistik (VDSt/DStatG) „Neue digitale Daten“

  • Julian Schulz; Franziska Große: Quo vadis, Statistik? - Eine GIS-gestützte Analyse der nieder-sächsischen Beherbergungswirtschaft?
  • ggf. weitere Vorträge

Mittwoch, 11.09.2019, 16.20 – 18.00 Uhr
VDSt-Session „Stadt/Umlandstrukturen und deren Veränderung als Motor von Stadt- und Regionalentwicklung“

Die Session des Verbandes Deutscher Städtestatistiker beschäftigt sich mit Aspekten der Stadt/Umland Problematik. Die Beobachtung, dass sich die Fortzüge aus der Kernstadt ins Umland in jüngster Zeit verstärkt haben und dass sie in ihrer Zusammensetzung vor allem die familienrelevanten Altersgruppen umfassen, wird in der stadtentwicklungspolitischen Diskussion als eindeutiger Reflex auf das sich extrem verknappte und verteuerte Wohnungsangebot in den Städten interpretiert. Zwei Beiträge nehmen die Wohnungsmarktlage in Stadt und ihrem Umland in den Blick. Die räumlich lenkende Wirkung von Kosten-/Nutzenüberlegungen zu den Wohn- und der Mobilitätskosten bei Wohnstandortentscheidungen in Städten und ihrem Umland am Beispiel der Big 7 und ihrer Umlandkreise ist Gegenstand einer deutschlandweiten Analyse des Hamburgischen WeltWirtschaftsinsituts (HWWI):

  • Dörte Nitt-Drießelmann: Pendeln und Wohnkosten sparen: Preisgefälle im Stadt-/Umlankontinuum und deren Bewertung im Wohnatlas 2019.
Mit der provokanten Ansage im Titel wird eine analytische Bewertung aktueller Wohnungsmarkttrends der Region Stuttgart aus Sicht des Statistischen Amts der Landeshauptstadt Stuttgart vorgenommen:

  • Tobias Held und Attina Mäding: Das Ende der Reurbanisierung? Aktuelle Trends auf dem Wohnungsmarkt der Region Stuttgart
Ein Beitrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) nimmt die Entwicklungsdynamiken in Großstadtregionen in den Blick. Genutzt wurde eine Datenbasis, die innerstädtische Daten der Kernstädte mit Gemeindedaten der Umlandgemeinden kombiniert. Damit ist es möglich, nicht nur nach Stadt und Umland zu differenzieren, sondern auch die Kernstadt selbst in Lagetypen zu differenzieren. Näher betrachtet werden dabei ausgewählte Indikatoren und deren Entwicklungsverläufe im Kontinuum von Innenstadt über Stadtrand bis hin zu den näheren und weiteren Verflechtungsbereichen.

  • Jürgen Göddecke-Stellmann und Teresa Lauerbach: Entwicklungsdynamiken in Großstadtregionen. Eine Betrachtung ausgewählter Indikatoren auf Basis der Innerstädtischen Raumbeobachtung und der Laufenden Raumbeobachtung
Ein Beitrag des DIW zeigt mittels des SOEP auf, wie sich Bewertungs- und Einstellungsmuster in Großstädten und in Umlandbereichen seit der Jahrtausendwende entwickelt haben. Es wird dargestellt, in welcher Form sich Verhaltensmuster und Einstellungen bei „Urbanisten“ und „Suburbanisten“ auseinanderentwickelt bzw. angenähert haben.

  • Jan Goebel: Soziokulturelle Unterschiede in Großstädten und deren Umland – Ein Entwicklungsvergleich auf der Basis des SOEP