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Wir über uns

In Deutschland ist es Aufgabe der Städte und Gemeinden, die Daseinsvorsorge für ihre Bürgerinnen und Bürger zu treffen. Dafür sind ihnen im Grundgesetz Selbstverwaltung und kommunale Planungshoheit garantiert. Sachkundige Entscheidungen und Planungen setzen eine Informationsinfrastruktur voraus, die rechtlich, organisatorisch und personell professionellen Maßstäben genügt. Die Städtestatistik leistet hierbei einen maßgeblichen Beitrag. Der sparsame Umgang mit kommunalen Ressourcen und der Wunsch nach interkommunaler Vergleichbarkeit von Daten und Ergebnissen haben schon früh zu interkommunaler Zusammenarbeit und Arbeitsteilung in der Städtestatistik geführt. VDSt und KOSIS-Verbund sind Plattformen für diese Zusammenarbeit. Sie entwickeln fachliche Standards und Methoden für das städtestatistische Informationsmanagement und organisieren den Erfahrungsaustausch und die Weiterbildung der in der Kommunalstatistik tätigen Beschäftigten.

Der Verband Deutscher Städtestatistiker (VDSt) fördert und unterstützt als gemeinnütziger Verein die Funktionsfähigkeit von Städtestatistik und Stadtforschung in den Kommunalverwaltungen, in Wissenschaft und Praxis. Der Verband wurde formal im Jahr 1904 gegründet, seine Wurzeln gehen bis in das Jahr 1879 zurück, als sich die Leiter der neu geschaffenen Städtestatistischen Ämter im Rahmen einer „Konferenz“ erstmals organisierten. Heute vereinigt der VDSt mit rund 330 Mitgliedern einen Großteil der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtestatistischen Ämter und Abteilungen in Deutschland. Rechtlich ist der VDSt Träger des KOSIS-Verbunds.

Der Verbund Kommunales Statistisches Informationssystem (KOSIS-Verbund) wurde 1982 als gemeinsame Plattform für kommunale Selbsthilfeprojekte beim städtestatistischen Informationsmanagement gegründet. Derzeit gehören dem Verbund mehr als 150 Kommunen und andere öffentliche Institutionen an. Sie organisieren in Arbeitsgemeinschaften die kooperative Verfahrensentwicklung, Software-Beschaffung und -Pflege sowie den Aufbau abgestimmter Datensammlungen. Der Verbund bündelt die kommunalen Ressourcen und erleichtert somit den Beteiligten den Zugang zu den jeweils aktuellen Technologien. Er fördert den Know-how-Transfer und die interkommunale Vergleichbarkeit der Ergebnisse.