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Typisierung des Migrationshintergrundes

Der Begriff "Einwohner mit Migrationshintergrund" hat sich in der Statistik und Forschung, aber auch in der politischen und öffentlichen Diskussion, in den vergangenen Jahren zunehmend durchgesetzt. Wurden die in Deutschland lebenden Zuwanderer noch bis Ende der 1990er Jahre fast ausschließlich über ihre nicht-deutsche Staatsangehörigkeit definiert, so sind seitdem, ausgehend von einigen Städten mit hohem Migrantenanteil, verschiedene Verfahren zur Abgrenzung und Ableitung eines "Zuwanderungshintergrundes" entstanden. Vor allem nach der Novellierung des Staatsangehörigkeitsrechts zum Jahr 2000 setzten sich neben Städten auch die amtliche Statistik sowie verschiedene weitere Institutionen mit dem Begriff auseinander. Es entstand eine Vielzahl unterschiedlicher Konzeptionen und Abgrenzungen. Ziel der Unterarbeitsgruppe „Migrationshintergrund“ ist es, Empfehlungen zu einer möglichst einheitlichen und vergleichbaren Anwendung des Begriffs ‚Migrationshintergrund’ in der Städtestatistik zu geben.